Roman Opałka (1931 – 2011)

Opalka

Kolejna  przedstawiona na tych stronach praca liczona Romana Opałki. Załączam fragment, choć detali nie widać nawet na powiększeniu. Imponująca cena szacunkowa choć nie szokuje.

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Lot 1559. Roman Opalka (1931-2011)
1965/1-8, Detail 2890944-2910059
signed and titled ‘Opalka 1965/1-8, Detail 2890944-2910059’ (on the reverse)
acrylic on canvas
77 1/8 x 53 1/8in. (196 x 135cm.)

Provenance

John Weber Gallery, New York.
Peter Stuyvesant Collection (acquired from the above in 1980).
His sale, Sotheby’s Amsterdam, 8 March 2010, lot 21.
Acquired at the above sale by the present owner.

Exhibited

Hasselt, Provincaal Museum, A Choice within a Choice, 1981-1982.
Zevenaar, Turmac, Kunstwerk Elf Bedrijven te Gast bij de jubilerende Peter Stuyvesant Stichting, 1985 (illustrated, p. 16).
Zevenaar, Turmac, 30 Jaar Peter Stuyvesant Collectie: Hommage à Spinoza, 1990.
Amsterdam, Stedelijk Museum, Art Works: International Modern Art in the Industrial Working Environment, an Experiment over more than Thirty Years: Peter Stuyvesant Foundation, 1991-1992 (illustrated in colour, p. 129).
Barcelona, Fondación Miró, El Arte Funciona, 1992. This exhibition later travelled to Zaragoza, Palacio de la Lonja and Valencia, Museo de la Ciudad.
Paris, École Nationale Supérieure des Beaux Arts, l’Art Actif, 1992.

Estimate £250,000 – £350,000 ($401,750 – $562,450). Christies. Oct 17, 2014.

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Opalka-Fragment

Roman Opałka (1931 – 2011)

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Lot: 744. Roman Opalka. 1931 Hocquincourt – 2011 Rom. OPALKA1965 / 1 – unendlich. Detail 4045225-4047928. 1965. Tusche auf Papier. Verso signiert, datiert, betitelt und bezeichnet. 32,9 x 24,1 cm (12,9 x 9,4 in), blattgroß. [KP]. Estimate: 38,000 EUR / 52,820 $.

Roman Opalka wird am 27. August 1931 in Hocquincourt in der französischen Picardie geboren. Seine polnischen Eltern kehren mit ihm 1935 nach Polen zurück, von wo die Familie jedoch 1940 von den Nationalsozialisten nach Deutschland deportiert wird. 1946 kann Roman Opalka nach Polen zurückkehren, wo er 1947 eine Lithografen-Lehre in Nova Roda (ehem. Neuburg/Schlesien) beginnt. 1949/50 studiert Roman Opalka an der Hochschule für angewandte Kunst in Lodz. 1950 lernt er seine erste Frau Alina Piekarczyk kennen. 1950 bis 1956 studiert Roman Opalka schließlich an der Kunsthochschule in Warschau. 1957 reist der Künstler erstmals nach Paris. 1959-1963 entsteht eine Reihe von abstrakten und monochrom weißen Gemälden, die sein Frühwerk bilden.

1965 beginnt Roman Opalka sein Hauptwerk “OPALKA1965 / 1 – unendlich”, das mit dem Tod des Künstlers 2011 seine Vollendung findet: Opalka schreibt fortlaufende Zahlen, beginnend wie beim Schreiben links oben nach rechts unten. Er beginnt mit der Zahl Eins, das Ziel ist Unendlich, das heißt das Werk kann solange die Kräfte des Künstlers reichen unendlich weitergeführt werden. Jedes vollgeschriebene Blatt ist ein “Detail” des Gesamtkunstwerkes. Es ist der Versuch die Unendlichkeit erfahrbar zu machen. Jedes Gemälde bzw. jede Zeichnung knüpft seither dort an, wo das vorherige aufhörte. Durch den Schreibduktus der Hand und kaum wahrnehmbare Transformationen des Malgrundes entsteht – unabhängig von den Zahlen – ein zeitliches Fortschreiten der Arbeit.

Ab 1970 konzentriert sich Roman Opalka ausschließlich auf die Fortführung dieses Werkes. Ab 1972 mischt der Künstler mit jeder neuen “Detail”-Leinwand ein Prozent mehr Weiß in die Untergrundfarbe Grau, sodass mit jeder neuen Leinwand der Hintergrund heller wird und die Zahlen darauf weniger kontrastieren. Zu den Leinwänden kommen Tonbandaufnahmen der fortlaufenden Zahlen, wobei die geschriebene und die gesprochene Zahl simultan aufgezeichnet werden. Früh schon fotografiert der Künstler sich jeweils am Ende eines Tages selbst, in immer gleichem weißen Hemd, gleicher Situation vor der soeben bearbeiteten Leinwand und mit gleichem Gesichtsausdruck. Die Konsequenz, mit der Roman Opalka dem Konzept seiner Kunst, der Verknüpfung von Werk und Künstlerleben, im immer fortgeführten Werk “OPALKA1965 / 1 – unendlich” treu bleibt, ist in dieser Ausschließlichkeit einzigartig in der Kunst des 20. Jahrhunderts. 1966 findet in Warschau die erste Einzelausstellung statt. 1972 zeigt Roman Opalka sein Werk auf der Biennale in Venedig, 1977 nimmt er an der Documenta 6 in Kassel teil. 1976 erhält er ein einjähriges Stipendium des DAAD für den Aufenthalt in Berlin. Ebenfalls 1976 begegnet er Marie-Madeleine Gazeau, die seine Lebensgefährtin wird. 1977 ziehen sie gemeinsam nach Südfrankreich, wo Opalka 1985 die französische Staatsbürgerschaft annimmt. Roman Opalka erhält zahlreiche Preise und Ehrungen für sein künstlerisches Werk, so etwa 1991 den Prix National de la Peinture und 1993 den Kaiserring der Stadt Goslar. 1985-1990 ist Opalka Gastprofessor der Sommerakademie Salzburg. Roman Opalka verstirbt 2011 in Rom.

Ketterer. June 07, 2014.

Roman Opałka (1931 – 2011)

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Lot 71 Roman OPALKA (1931 – 2011)
OPALKA 1965/1-00, DETAIL 3496667-3513787 – 1965
Acrylique sur toile. Signée et titrée au dos “Opalka, 1965/1-00, Détail 3496667-3513787”; h: 196 w: 135 cm

Provenance : Galerie Isy Brachot, Bruxelles
Vente, Paris, Hôtel Drouot, 19 juin 1999
Acquis au cours de cette vente par l’actuel propriétaire

Commentaire : ACRYLIQUE ON CANVAS; SIGNED AND TITLED ON THE REVERSE
Estimation 380 000 – 450 000 €

Artcurial. 3 Jun 2014.

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Opałka- fragment

 

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Opaka-verso

Roman Opałka (1931 – 2011)

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Lot No. 884. Roman Opalka (Abbeville 1931–2011 Rom). Cahier de voyage – Détail 285545 – 2878714, 1965, rückseitig signiert, datiert Opalka 1965/1 – Détail 2875545- 2878714, Tusche auf Papier 32,8 x 23,8 cm, in Plexiglasbox. Estimate EUR 35,000 to 45,000.

Provenienz:
John Weber Gallery, New York (rückseitig Aufkleber)
Studio d’Arte Contemporanea Pino Casagrande, Rom
dort von dem heutigen Besitzer erworben –
Privatsammlung, Italien

Literatur: Anna Maria Nassisi, Vis à vis Opalka/Pistoletto, ediz. Pino Casagrande, Rom, 2004, Seite 80 mit Abb.

Dorotheum. 20.05.2014

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Powiększenie fragmentu

Roman Opałka (1931 – 2011)

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Kompozycja numeryczna Romana Opaki pochodząca z kolekcji jego brata.

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Los 1338. Roman Opalka (1931 Hocquincourt/Frankreich – 2011 Rom). Komposition aus Zahlen
Enge Zahlenreihen in Weiß auf ungrundiertem, dunklerem Karton. Für das Oeuvre des bedeutenden, zeitgenössischen Konzeptkünstlers repräsentative Arbeit. Opalka besuchte 1949/50 die Kunstschule in Lódz’ und 1950-1956 die Kunstakademie in Warschau. Sein Akademielehrer Wladyslaw Strzeminski machte ihn mit aktueller Avantgardekunst vetraut. 1959-1963 entstand eine Folge von abstrakten und monochrom weißen Gemälden, die sein Frühwerk bilden. 1965 begann Roman Opalka sein auf Unendlichkeit hin konzipiertes Hauptwerk “1965 / 1-Infinity”, das zugleich sein fortdauerndes Lebenswerk bedeutete: eine Serie von Bildern, bei denen er ausschließlich fortlaufende Reihen aus kleinen, weißen Zahlen auf monochrom dunkelgrauen, einheitlichen Leinwänden malte. 1972 zeigte Opalka diese Bilderreihe auf der Biennale in Venedig, 1977 auf der “documenta 6” in Kassel. 100 cm x 70,5 cm. Rahmen.
Provenienz: Aus dem Besitz des Bruders Henryk Opalka mit dessen beigefügter Bestätigung vom 08.06.2013.
Composition of numbers. Oil on light grey cardboard. From the collection of his brother Henryk Opalka and confirmed by him. Limit 42,000 €.

Kunstauktionshaus Schloss Ahlden. 10/05/2014 – 17/05/2014.

 

Roman Opałka (1931 – 2011)

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Roman Opałka. DETAIL – 3700676-3703241

‘Numeryczna’ praca Romana Opałki pojawila sie w Lempertz (Niemcy) w dniu 27 listopada 2013 (lot 773) z cena szacunkową 30,000-40,000 euro.


Roman Opałka. DETAIL – 3700676-3703241. Ink on paper 33.2 x 24 cm, in Plexiglas frame. The reverse signed, dated and inscribed ‘Opalka 1965/1-8 DETAIL – 3700676-3703241 ???? 24 ???’. – Verso the corners with remnants of a former mounting.