Emil Eisman-Semenowsky (1857 – 1911)

Emil Eisman-Semenowsky. Portrait de femme au bonnet blanc

To jest nieznane dla mnie oblicze malarskie Emila Eismana-Semenowskiego. Do tej pory oglądałem niezliczone główki pięknie ubranych, uśmiechnietych i ufryzowanych pań o zdrowej cerze laleczek. Zaskoczenie pełne tym bardzo realistycznym w dodatku dobrym psychologicznym portretem kobiety w podeszłym wieku. Przykład na to, że warto szukać prac nietypowych danego malarza.

Lot 58. Emile EISMAN-SEMENOWSKY (1857-1911). Portrait de femme au bonnet blanc. Huile sur panneau dédicacé et signé Emile Eisman SEMENOVSKY (sans cadre), 32 x 23 cm, Manques et usures, lot vendu en l’état. Estimate 200 – 300 euro. Thierry de Maigret. 09/07/21. Sold 620 euro.

Seweryn Obst (1847 – 1917)

Seweryn Obst. Memento mori, 1892

Seweryn Obst to pejzażysta, malarz huculszczyzny a także twórca prac o charakterze symbolicznym jak obecna z aukcji niemieckiej. Malarz stosunkowo rzadki ale cena szaunkowa może być znacznie zawyżona.

Lot 3468. Obst, Seweryn: (1847 Nyschnij Beresiw – Lemberg 1917). Memento mori. Öl auf Leinwand. 126 x 102 cm. 1892. Gerahmt. Das Bild entstammt einer späteren Schaffensphase Severin Obsts, der sich Zeit seines Lebens der Erforschung der Huzulensvolkskunst widmete. Eindringlich führt das Bild die Endlichkeit des menschlichen Lebens vor Augen und mahnt, dessen Stunden nicht ungenutzt verinnen zulassen: Das an exponierter Stelle, mittig neben dem Totenkopf als Vanitas-Symbol platzierte Buch mit dem Titel “Droga Zycia” (poln. “Lebensstil”) verweist darauf, dass es zwei entgegengesetzte Pole gibt, nach denen man sein Leben ausrichten kann. Licht- und Schattenseiten können es bestimmen, wie sie das offene Fenster zur Linken und das Mephistopheles-Abbild am rechten Bildrand versinnbildlichen. Mittels der rückwärtig angelehnten Leinwand fragt das Bild nach dem Selbstbild des Betrachters. War das eigene Leben von dunklen, zerstörerischen Kräften getrieben oder vom Guten geleitet? Leuchtet es farbenfroh in allen Schattierungen, dass die Farbpalette des Lebens bereit hält oder beschränkt es sich auf wenige Farben? Wirken die Farben harmonisch, sind sie getrübt oder käme das von sich selbst gezeichnete Bild einem Spiegelbild des Mestopheles gleich? Würde der eigene Tod, wie ihn der Kreislauf der Natur unweigerlich vorgibt, von Menschen betrauert? War das Leben ruhmreich? Würde es nach dem Tod apotheosenhaft hervorgehoben? – Oil on canvas, framed. Estimate 7,000 euro. Antiquariat Peter Kiefer. 10/14-16/21