Juliusz Kossak (1824 – 1899)

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Juliusz Kossak. Marching off Polish patriots to Siberia, 1863

Wielkiego formatu akwarela Juliusza Kossaka namalowana w 1863 roku pojawiła się w Christie’s na aukcji malarstwa rosyjskiego w dniu 25 listopada 2013 (lot #78). Trochę  szokująca jest wycena tej pracy £40,000 – £60,000 (($64,040 – $96,060) jednak jest ona o dużym ładunku historycznym, ogromnym ładunku emocjonalnym i patriotycznym oraz o znakomitej proweniencji.


Marching off Polish patriots to Siberia, signed and dated ‘Juliusz Kossak/1863’ (lower left), watercolour on paper, 24 7/8 x 39¼ in. (63 x 99.5 cm.)

Provenance

A gift from Prince Ladislaus Czartoryski on behalf of the Polish Nation to the Hon. George Denman, QC, MP in 1863.
By descent to the previous owner.

Literature

‘Marching off Polish patriots to Siberia’, The Illustrated London News, 14 February 1863, p. 169.
K. Olszanski, Juliusz Kossak, Warsaw, Kraków, Gdansk, Lódz, 1988, illustrated no. 199, listed pp. 120 and 136 as Convoy of captives being led out of the Citadel.

Jan Chrzciciel Lampi (1751 – 1830)

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Jan Chrzciciel Lampi. Portrait of Godess Heba

Im Kinsky w Austrii sprzedaje 28 listopada 2013 portret bogini Heby (lot # 62) z wyceną € 15,000 – 30,000.


Öl auf Leinwand, oval; 82 x 62 cm. Rechts auf der Kanne signiert: Lampi pinxit
Provenienz: Sammlung Baron Jean de Bourgoing, Wien; deren Versteigerung Gilhofer & Ranschburg, Wien, 27. Februar 1936, Nr. 153 (Tafel 20); seit mehreren Generationen in österreichischem Privatbesitz
Literatur: Joseph Raymond Fournier-Sarlovèze, Artistes oubliés, Paris 1902 (Johann Baptist Lampi, S. 91-116), S. 105 “Hebe”, Abbildung der Lithographie vom M. Fuchs nach dem Originalgemälde im Besitz des Baron de Bourgoing, Wien

Die junge Dame in unserem Gemälde personifiziert Hebe, die Göttin der Jugend, Tochter des Zeus und der Hera, und Mundschenk der Götter. In einem bezaubernden Porträt, das den jugendlichen Charme der Göttin zeigt, demonstriert Lampi sein malerisches Talent und Können. Reizend lächelnd blickt das Mädchen den Betrachter an. Ihre Wangen schimmern rosig, ihr gelocktes Haar wird von einer zarten Schleife geziert. Das prächtige Perlenarmband und ihr in frischen Farben leuchtendes Gewand unterstreichen weiter die liebliche Anmut des Gemäldes. In den Händen hält die Dargestellte eine goldene Kanne, jenes Gefäß mit dem sie den Göttern Nektar reichen darf. Neben unserem Gemälde mit dem Motiv der Hebe schuf Lampi ein vergleichbares Gemälde desselben Sujets, welches sich heute in der Tretyakov Gallery, Moskau, befindet und ein Bildnis der Prinzessin Ekaterina Fyodorovna Dolgorukova darstellt. (SK)

Johann Baptist Lampi der Ältere wurde 1751 in Romeno in Südtirol geboren. Er lernte sein Handwerk bei dem Maler Franz Xaver König in Salzburg und studierte bei F. N. Streicher. In der Folge ging Lampi nach Verona, wo er bei Francesco und Domenico Lorenzi arbeitete und 1773 in die Akademie aufgenommen wurde. Bis dahin war sein Werk noch vorwiegend von religiösen Darstellungen bestimmt. Die nächsten Jahre seines Schaffens verbrachte er in Trient, wo er unter anderem die Fürstbischöfe und Adelige porträtierte. Innsbruck und Klagenfurt zählten zu weiteren Stationen Lampis, bevor er 1783 nach Wien kam. Dort genoss er Zutritt in die höchsten Kreise und verewigte unter anderem Kaiser Josef II. in mehreren Bildnissen. 1786 wurde Lampi als Professor an die Kunstakademie berufen. 1788 wurde der Künstler vom polnischen König Stanislaus August II. nach Warschau geholt. 1791 folgte schließlich eine Einladung nach Russland an den Zarenhof in St. Petersburg. Die folgenden Jahre sollten sein künstlerisches Oeuvre nachhaltig prägen und durch zahlreiche Porträts der Zarenfamilie und des russischen Adels bereichern. Erst 1796 kehrte Lampi nach Wien zurück, wo er in den Ritterstand erhoben und ein Jahr später zum Ehrenbürger ernannt wurde.