Karol FIlip Malcz (1797 – 1867) – Dwie solniczki

Kolekcjonerzy sreber Malcza mają możliwość zakupu aż dwóch identycznych solniczek. Zdarza się ale bardzo rzadko. Pod względem rzemiosła, rarytas to nie jest duży ale może nieźle uzupełnić kolekcję już posiadanych  ‘Malczów’.

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Lot 5018. Zwei prächtige Muschel – Salièren Warschau. Zwei von plastisch gearbeiteten Schwänen getragene, muschelförmige Schalen, jeweils bekrönt von einem plastischen Papagei. 12-lötiges Silber, die Schalen innen vergoldet. Am Boden punziert „Malcz“ für Karol Filip Malcz, geboren 1797, gestorben 1867, tätig als Goldschmied in Warschau. Vgl. Rosenberg, Bd. IV, Nr. 8022. Höhe: ca. 13 cm, Gesamtgewicht: ca. 505 g. Reserve 300 €.

Richter & Kafitz. 16/08/2014

Teodor Axentowicz (1859 – 1938)

Axentowicz u schyłku życia i chyba mocno zmęczony. Kobieta pozująca też wygląda na zmęczoną. Portret mało udany moim zdaniem.

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Lot 4032. Teodor Axentowicz, Damenbildnis (In Gedanken). Teodor Axentowicz wurde am 13. Mai 1859 in Kronstadt im heutigen Rumänien geboren (verstorben 1938 in Krakau). In den Jahren 1879 – 1883 ging Axentowicz zum Studium an die Münchner Akademie und lernte hier die europäischen Trends der zeitgenössischem Malerei kennen. Reisen nach Venedig, Paris, London und Rom prägten seine Ausbildung. Er wurde zum herausragenden Porträtisten insbesondere der britischen Aristokratie. Von 1882 bis 1895 in Paris tätig, verfeinerte er seine Porträts in Pastell und wurde im selben Jahr zum Professor an die Krakauer Akademie berufen, wo er eine Malschule für Künstlerinnen gründete. Der Einfluß des Art Nouveau und des Symbolismus beeinflußten in der Folge die künstlerische Tätigkeit Axentowiczs, der internationale Ausstellungen in London, Venedig, Paris u . a. beschickte. Mitglied der Wiener Secession, wurde er 1909 vom österreichischen Kaiser Franz Joseph ausgezeichnet. Neben den leicht und luftig ausgeführten Damen – Bildnissen widmete Axentowicz sich vor allem der Darstellung von folkloristischen Genreszenen.
Motiv: Leicht seitlich gegebenes Bildnis einer jungen Frau, der Blick versunken nach vorne gerichtet.
Fein ausgeführtes Pastell vor dunklem Hintergrund, unten signiert „T. Axentowicz“, 52 x 36 cm, unter Glas gerahmt. Rückseitig auf Außenkarton handschriftlich bezeichnet “T. Axentowicz Zakopane 1938“ sowie darüber vierzeilige Bezeichnung in rumänischer (?) Sprache. Es handelt sich mithin um eines der letzten von Axentowicz ausgeführten Bildnisse.
Lit.: Thieme/Becker. Bd. 2, S. 286; Benezit Bd. 1, S. 575. Reserve 3,300 €.

Richter & Kafitz. 16/08/2014