Druga praca Marksymiliana Gierymskiego na rynku aukcyjnym i to w tym samym niemal czasie to niezwykła rzadkość. Praca byla wystawiona w 1916 roku w Krakowie w Towarzystwie Przjaciół Sztuk Pięknch. Wystarczy odszukać w katalogu wystawy i porównać.
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Lot 543. Gierymski, Maksymilian 1846 Warschau – 1874 Bad Reichenhall. Spaziergänger auf der Straße eines kleinen Städtchens. L. u. signiert, Ortsbezeichnung München und 1868 datiert. Rücks. Klebeetikett der Gesellschaft der Freunde der Schönen Künste in Krakau, 1916, mit Nummerierung 132 (besch.). Öl auf Holz. 25,8 x 22,9 cm. Rest. Rahmen.
Zwei Paare mit einem weißen Spitz auf der regennassen, von hohen Bäumen gesäumten Straße, im Hintergrund eine kleine Kirche. Die beiden Damen, eine sorgsam ihr Kleid raffend, im Schutz eines roten Schirmes. Durch die dunklen Wolken eines abziehenden Unwetters fällt das Sonnenlicht auf die Frauen mit ihrem Hund. Maksymilian Gierymski gehörte wie sein Bruder Aleksander zu den bedeutendsten polnischen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Seine Gemälde zeichnen sich durch ihre realistische Auffassung, vorbereitet durch Pleinairstudien, aus. Die Behandlung rein malerischer Werte wie Farbe und Licht bildet einen Schwerpunkt im Schaffen des noch jung an der Schwindsucht verstorbenen Künstlers. Zahlreiche seiner Werke wurden im 2. Weltkrieg zerstört. 1867 bis 1868 studierte Maksymilian Gierymski mit einem Stipendium der polnischen Regierung an der Münchener Kunstakademie, seine Lehrer in München waren u. a. Alexander Strähuber, Arthur Georg von Ramberg und schließlich Franz Adam, bei dem er bis Mai 1870 ein Atelier mietete. Nach dem Studium blieb der Künstler in München, wo er sich rasch in der hiesigen Kunstszene etablieren konnte, ab 1868 war er Mitglied des Münchener Kunstvereins. Zusammen mit Józef Brandt zählte er zu den führenden Vertretern der sog. Polenkolonie in München.
Estimate 25,000 – 30,000 €. Neumeister. 11/26/14.
